Was ist Rhythmische Massage?

Der Studiengang Rhythmische Massage wird zurzeit verändert. Ziel ist, dass dieser Studiengang in Zukunft z.Hd. der OdA KomplementärTherapie, OdA KT und ihren eidgenössischen Abschlüssen ausbildet.

Wir freuen uns, wenn Sie bei Interesse an diesem Studiengang uns eine Mail senden, damit wir Sie auf dem Laufenden halten können.

Methode

Die Rhythmische Massage hat zum Ziel, die Durchblutung günstig zu beeinflussen, die Bewegung der Gewebeflüssigkeit anzuregen und Fehlspannungen in Muskel- und Bindegewebe zu regulieren. Dadurch wirkt sie auf die Gesamtheit der Körperorgane und der Bewusstseinsebenen. Die Selbstheilungskräfte werden auf den Ebenen von Geist, Seele, Lebensleib und Körper angeregt. Verschiedene vegetative Funktionen wie z. B. die Atmung, die Verdauung, der Schlaf-Wach-Rhythmus und die Infektionsresistenz können durch die Rhythmische Massage positiv beeinflusst werden.
Je nach Krankheitsbild werden während einer Behandlung verschiedene Körperregionen massiert. Sie beschränkt sich nicht auf den Ort der Erkrankung. Die Behandlung wird zeitlich individuell gestaltet. Danach macht der Patient eine Ruhepause, damit der Organismus die gesetzten Reize verarbeiten kann.
In der Rhythmischen Massage werden naturreine Öle und Salben verwendet, die jeweils auf das entsprechende Krankheitsbild oder auf das Behandlungsziel abgestimmt sind.

Indikation

Die herkömmlichen Indikationen für Massagen wie Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Wirbelsäulen-Syndrome oder auch posttraumatische Veränderungen werden erweitert durch organfunktionelle Störungen (Kreislauf, Atmung, Stoffwechsel), Tumorleiden und psychosomatische Krankheitsbilder.
Ihre Anwendung ist grundsätzlich in allen medizinischen Bereichen (in akuten wie in chronischen Situationen), sowie in Psychiatrie, Heilpädagogik und Sozialtherapie möglich.

Kontraindikation

In erster Linie gelten akute fieberhafte Erkrankungen und Entzündungen als Kontraindikationen, daneben gibt es weitere, relative, wie zum Beispiel Gefässerkrankungen, Venenentzündungen, Thrombosen, offene Wunden und Ekzeme, die eine gute Anpassung an die Situation des Patienten erfordern.

Ursprung

Die anthroposophische Heilkunde wurde vom Wissenschaftler und Philosophen Rudolf Steiner entwickelt. In Zusammenarbeit mit der Ärztin Dr. med. Ita Wegman kombinierte er seine Ideen und sein Menschenbild mit den bestehenden Methoden der Schulmedizin und entwickelte daraus um 1920 die Anthroposophische Medizin. Ausgehend von deren Erkenntnissen überarbeitete Ita Wegman die Methoden der Schwedischen Massage und entwickelte gemeinsam mit Dr. med. Margarethe Hauschka die Rhythmische Massage. Diese gehört seit den 1930er Jahren zu den gebräuchlichen Behandlungsmethoden der Anthroposophischen Medizin.

Zur Webseite www.rhythmische-massage.ch

 

Anthroposophische Akademie für Therapie und Kunst

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